Neue Transsexuelle Fernsehsendung
Kategorie: Other Datum hinzugefügt: 07:23 PM 12-Jun-2012 Hinzugefügt von: ADMIN
Hit and Miss: Sollte ein Hit sein!
Nun, es sieht endlich so aus, als htte sich das Fernsehen zum Besseren gewendet. Die Shows sind in den letzten Jahren immer nervser geworden, und Themen der Sexualitt werden eher integriert als als das schockwrdige Thema einzelner Episoden behandelt. Und nun entsteht endlich ein neues Programm ber das Leben einer transsexuellen Frau. Und es ist keine Komdie.
Hit and Miss, das diesen Monat im britischen Sky Atlantic-Netzwerk ausgestrahlt wird, wurde von Paul Abbott geschrieben und produziert, zu dessen weiteren Schmuckstcken Shameless und State of Play gehren. Die Show handelt von Mia, einer Pre-Op-Transsexuellen, die von der amerikanischen Schauspielerin Chlo Sevigny gespielt wird. In diesem Clip bespricht Sevigny, woher Mia kommt und wohin sie geht:
Ehemals Ryan, wuchs sie als weiblicher, schwuler Junge auf. Spter im Leben versucht Ryan, eine Beziehung zu einer Frau zu haben, Wendy, und als die Beziehung scheitert, macht sich Ryan auf den Weg, um Mia zu werden. Mia isoliert sich, hat keine Freunde und fllt laut Sevigny mit einem Verbrechensboss zusammen, der Ihren Unglauben fr einen Moment aufhebt und sie als Auftragsmrderin engagiert.
Anscheinend ist das nicht alles. Die Wendung kommt, als Mia die Nachricht erhlt, dass sie mit Wendy einen mittlerweile 11-jhrigen Sohn gezeugt hat und ihr Ex an Krebs stirbt. Als Mia zu Besuch kommt, muss sie nicht nur fr ihren Sohn sorgen, sondern auch fr eine Handvoll seiner Geschwister. Das ist also das Setup: Traurige und einsame transexuelle Killerin mit berraschenden Nachkommen gert pltzlich in die Mutterrolle, whrend sie weiterhin zufllige Bsewichte fr ihren gefhrlichen Bsewicht-Boss hinrichtet. h.
Es gibt viele Mglichkeiten, wie dies schief gehen knnte, aber ich bin hoffnungsvoll. Hit and Miss hat vielversprechende Munition: Abbott hat uns noch nicht enttuscht, und Sevigny hat sich als brillante und einfhlsame Schauspielerin erwiesen. Sie wurde nicht nur fr einen Oscar (Boys Don't Cry) nominiert, sondern erhielt auch 2010 einen Golden Globe fr ihre Rolle in HBOs Big Love. Ihre Entscheidungen in Bezug auf Schauspielprojekte gingen immer in Richtung Arthouse-Filme und -Rollen, die die Grenzen gesellschaftlicher Normen verschieben oder ein Vergrerungsglas an unseren dunklen Unterbauch halten. Infolgedessen hat sie viel Respekt verdient und wurde auch als schwule Ikone bezeichnet. Ich erwarte, dass sich ihre Sorgfalt bei der Auswahl relevanter, zeitnaher Rollen auch auf dieses Projekt erstreckt. Zum Glck mssen wir nicht lange warten, um es herauszufinden!
